Rotgrat Alphubel

Der Alphubel hat als Tafelberg mit dem grossen Gipfelplateau eine sehr charakteristische Form und ist von überall her erkennbar. Seine Besteigungsmöglichkeiten sind sehr vielfältig. Bei guten Gletscherverhältnissen  führen einfache, aber lange Gletschertrekkings auf den 4206m hohen Gipfel. Von der Täschseite über das Alphubeljoch und die Normalroute auf der Ostseite oder über den zerklüfteten Feegletscher von der Station Längflue auf der Saaserseite. Eine kurze aber schöne Gratkletterei gibts am Feechopf, der vom Mittelallalin her erreicht wird. Wer steilen Firn mag, steigt vom Alphubeljoch direkt über die sog. Eisnase auf und für ausdauernde Kletterer bietet sich der Rotgrat an. Wir wählen die Route über den Rotgrat. Ausgangspunkt ist die Täschhütte, die wir frühmorgens im hellen Mondlicht verlassen.



Hier sind wir bereits über zwei Stunden am Steigen und Klettern über den plattigen Wissgrat. Oftmals benutzen wir bequeme, ausgetretene Bänder um schneller vorwärts zu kommen. Die Kletterei ist vorerst einfach und gut im Licht der Stirnlampen zu machen. Im Hintergrund Obergabelhorn, Zinalrothorn und Weisshorn. Rechts unten der Weingartensee.



Auf 3600 m.ü.M. vereinigt sich der Wissgrat mit dem Rotgrat. Das Gelände wird kombiniert. Firnpassagen wechseln sich mit Kletterstellen in mehrheitlich gutem Fels ab.



Schöne Morgenstimmung in Richtung Rimpfischhorn und Monte Rosa.



Smile vor prominenter Kulisse.



Der oberste Gratabschnitt bietet steile Kletterei in sehr schönem Fels.



Sechs Stunden nach unserem Start in der Täschhütte kommen wir auf dem Gipfel an. Endlich sind wir an der Sonne! Im Hintergrund Täschhorn und Dom.



Viel Verkehr auf der Normalroute. Die ersten Seilschaften sind auch bald zuoberst angekommen. Ausblick ins Sommerskigebiet Mittelallalin.Der Abstieg vom Alphubel ist einfach und auf verschiedene Seiten möglich. Wir hängen noch die kurze Gratkletterei über den Feechopf an und steigen übers Feejoch zur Metrostation Mittelallalin ab.

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